Die Gehörlosengemeinde Bad Hersfeld-Homberg und der Hörgeschädigten-Bund Bad Hersfeld e.V. feierten am Samstag, dem 10. Januar einen großen Neujahrsempfang mit Gottesdienst und Gulaschsuppe. Der Grund: 2026 feiert der Verein sein 100-jähriges Jubiläum. Der Höhepunkt wird die Feier am 1. August 2026 im Dorfgemeinschaftshaus Haunetal-Eitra sein. Trotz Schnee und Kälte waren viele gekommen und die Stimmung gut.
Im Gottesdienst haben wir überlegt, welche Souvenirs die Heiligen 3 Könige von ihrer Reise zum Jesuskind nach Hause mitnehmen. Jesus Christus ist das Licht der Welt. Deshalb haben sie Segen und Licht mit nach Hause gebracht. Das haben wir gespielt und König Ingo hat Teelichter an alle verteilt. Die sollen zu Hause leuchten. Sie füllen das Haus mit Gottes Licht.
Pfarrerin Ute Bätzing
Nachdem die Gehörlosengemeinde die letzten zwei Jahre mit der hörenden Gemeinde in Bettenhausen gefeiert hatte und zum Heiligen Abend auch ein Krippenspiel aufgeführt wurde, sollte der
24. Dezember 2025 wieder in der vertrauten Kapelle des Diakonischen Werks stattfinden.
Viele Gemeindeglieder – auch aus der fernen Umgebung – waren zum Gottesdienst gekommen und die Kapelle war gut besucht.
Als Überraschung gab es doch noch ein Krippenspiel – alles sehr spontan! Die Gottesdienstbesucher sollten mitspielen. Zu Anfang waren einige noch zurückhaltend und zögerten mitzumachen, dann waren alle mit dabei: Volkszählung des Kaisers Augustus, Hirten und Schafe und natürlich ganz viele Engel. Nur Ochs und Esel musste Pfarrer Käsemann spielen – das konnte er gut!
Es wurde nicht nur ein lustiges Krippenspiel, sondern auch insgesamt ein schöner und lustiger Heilig-Abend-Gottesdienst.
In der Predigt wurde es dann politisch: „Heute ein König!“ – die Frage war: Was muss ein Politiker, Herrscher oder König für Eigenschaften haben, wenn er gut für sein Volk sein soll?
Macht? Oder besser Nähe zu seinem Volk? Mitgefühl und trotzdem Stärke?! Gott kommt als Baby zu uns: Ein Herrscher und König in einem armen Stall. Für uns ganz nahe, für uns Freude.
Am Ende wünschten wir uns gegenseitig aus vollem Herzen ein fröhliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr.
Am 21. Dezember 2025 gab es viel zu feiern: Heinz-Willi Bernhard und Frank Beilborn sind seit 12 Jahren Kirchenvorsteher in Marburg. Sie bekommen von der Landeskirche die Silberne Ehrennadel (Frank Beilborn konnte leider nicht persönlich anwesend sein). Der Kirchenvorstand hat Julius Zölzer (15 Jahre, aus Rosenthal) als Jugendmitglied in den Kirchenvorstand berufen. Jugendmitglieder beraten den Kirchenvorstand und die Pfarrerin. Friedrich Beilborn und Hans Bamberger begleiten als Kirchenälteste die Gemeinde mit Rat und Tat. Gemeinsam freuen wir uns auf die neue 6-jährige Amtszeit.
Zur Feier waren viele gekommen, auch der Vorstand des Ortsbundes und des Seniorenclubs. Es gab Geschenke und ein großes Pizzabuffet. Im Gottesdienst haben Ute Bätzing und Nina Hinz Maria und Josef gespielt. Sie haben gezeigt, wie die Weihnachtsgeschichte zum ersten Mal erzählt wurde und wie schön es ist, wenn sie durch alle Jahrhunderte immer weitererzählt wird. Pfarrerin Ute Bätzing
Am 21. Dezember 2025 trafen wir uns zu Gottesdienst und Adventsfeier im Gemeindehaus der Neustädter Kirche in Eschwege.
Für die Feier war alles vorbereitet, die Tische schön gedeckt, der Kuchen aufgeschnitten, die Geschenke bereitgelegt und der Sekt kaltgestellt – denn es gab etwas Besonderes zu feiern:
Nach 12 Jahren wurde Josef Groß und Jessica Krüger aus dem Amt des Gemeindevorstehers verabschiedet. Sie hatten auch früher schon immer viel für die Gemeinde getan und werden auch weiterhin engagiert bleiben. Für ihre lange Tätigkeit wurden sie mit dem silbernen Gebärdenkreuz geehrt.
Abschied bedeutet auch immer einen Neuanfang. Im Oktober wurden für den Gemeindevorstand Gudrun Heckmann und Elena Küllmer gewählt und jetzt am 4. Advent in ihr Amt eingeführt. Pfr. Käsemann segnete die beiden neuen Gemeindevorstände und wünschte ihnen für die kommenden 6 Jahre alles Gute.
Josef Groß – der frisch aus dem Amt verabschiedete – wurde zum Gemeindeältesten eingesegnet.
Er bekommt viel Vertrauen von den Gemeindemitgliedern und dem Pfarrer deshalb soll er dieses Ehrenamt ausüben.
Im Anschluss saßen wir zusammen und stießen mit Sekt an, den ein Gemeindeglied zu seinem 70sten Geburtstag ausgab.
Nach Kaffee und Kuchen wurden dann noch Glühwein (alkoholfrei) ausgeschenkt – neben den Losungsbüchern gab es auch noch für jeden ein kleines Geschenk.
Für die gute Vorbereitung herzlichen Dank und viel Glück und Segen für den neuen Gemeindevorstand.
Bereits zum zweiten Mal war die Gehörlosengemeinde Hanau zu Gast auf dem Weihnachtsschiff. Das Schiff startet am Schloss Philippsruhe in Hanau und fährt bis nach Seligenstadt. Dort dreht das Schiff und bringt alle Passagiere wieder zurück nach Hanau. Organisiert wird die Fahrt vom Seniorenbüro der Stadt Hanau.
Während der Fahrt gab es Kaffee und Kuchen und viel Zeit zum Plaudern. Dieses Jahr war das Wetter besonders mild und warm, sodass es möglich war, auf die Aussichtsplattform des Schiffes zu gehen. Am Ende der Fahrt gab es einen tollen Sonnenuntergang!
