2025 musste die Gehörlosengemeinde Korbach aus dem Gemeindehaus Kilianskirche Korbach ausziehen. Warum?
Das Gemeindehaus wird völlig umgebaut und auch an Energie-Standards angepasst (neue Heizung und Wärmedämmung).
Jetzt – nach einem Jahr – wollen wir sehen, wie weit die Bauarbeiten sind. Es ist alles noch mit einem Bauzaun umgeben, aber an einer Stelle konnte ich durchgehen und Fotos machen. Es ist nur der Rohbau zu sehen, das Dach ist mittlerweile neu gedeckt. Durch große Fensteröffnungen kann man durchsehen. Es wird einen großen Saal geben und – wie früher schon – einen kleinen Raum. Der Eingang wird verschoben und barrierefrei sein.
Auch wenn die Baustelle noch aussieht, dass der Bau noch lange dauert: Ende 2027 soll das neue Gemeindehaus eröffnet werden.
Wir hoffen, dass wir dann aus unserem jetzigen Gottesdienstort (ehemaliger Kindergarten, Eidinghäuser Weg 54, Korbach) in das neue Gemeindehaus mit umziehen können.
Montag, 26. Oktober 2026 um 14.30 Uhr
Mensa der Hermann-Schafft-Schule Homberg
Bilder, Infos, Kaffee + Kuchen
Es freuen sich auf Euch:
die Lehrer Ismail Rasul, Angela Borß
und die Pfarrer Enock Meyasi und Ute Bätzing
Karibuni sana!
Herzlich willkommen!
Am Samstag, 22. August 2026, waren die Gemeindevorstände aller Gehörlosengemeinden zu einem gemeinsamen Treffen in Fulda eingeladen. Viele sind der Einladung gefolgt und haben sich mit dem Thema Ehrenamt beschäftigt.
Ein Beispiel für ein Ehrenamt ist der Dienst als Lektorin oder Lektor. Die DAFEG bildet aktuell 15 Menschen in einer Online-Ausbildung für die Mitarbeit im Gottesdienst aus. Wenn die Ausbildung abgeschlossen ist, übernehmen sie Teile im Gottesdienst. Das kann zum Beispiel die Begrüßung, Gebete oder der Psalm sein. Nina Hinz aus Marburg war als Gast per Video dabei und berichtete von ihren Erfahrungen mit der Ausbildung.
Außerdem wurde über die nächste Freizeit diskutiert: Was wünschen sich die Teilnehmenden von einer Freizeit? Was soll in dieser Zeit gemacht werden? Und wie teuer darf eine Freizeit sein? Es wurde klar: Gemeinschaft ist wichtig und für viele ist es ein Grund auf eine Freizeit mi
tzufahren.
Am Nachmittag war ein weiteres Thema die Partnerschaft zur Gehörlosenschule in Mwanga. Regelmäßige Berichte und Bilder geben Einblicke in das Leben und Lernen vor Ort.
Im Oktober werden Gäste aus Mwanga nach Deutschland kommen. Hierfür wurden neue Vertreterinnen und Vertreter gewählt.
Der Tag sollte zeigen: Viele Menschen übernehmen bereits ehrenamtliche Aufgaben. Das ist wichtig, denn jede Hilfe ist wertvoll und stärkt die Gemeinde. In Zukunft wird die ehrenamtliche Mitarbeit noch wichtiger werden, wenn die Zahl der hauptamtlichen Mitarbeitenden sinkt.
Danke an alle für Kommen, Mitdenken und Mithelfen!
Am Samstag war es endlich so weit: Nach den Ferien traf sich die Gehörlosengemeinde Hanau zum ersten Mal in Hanau-Großauheim zum Gottesdienst und gemeinsamen Gemeindenachmittag.
Viele sind gekommen und das hatte zwei Gründe: Erstens war die Freude über das Wiedersehen groß. Zweitens waren viele neugierig und wollten die neuen Räume sehen.
Fast alles hat geklappt: Kuchenschaufel für das Kuchenbuffet haben gefehlt, aber ansonsten war es ein erstes schönes Mal!
Der nächste Termin steht bereits fest: Samstag, 19. September um 14.30 Uhr.
Herzliche Einladung!
Am Samstag, 15. August 2026 feierte der Allgemeine Gehörlosenverein Kassel das Sommerfest im Hof des Gehörlosenzentrums. Leider – wie schon den ganzen Sommer – waren hohe Temperaturen angekündigt. Deshalb wurden Stühle und Zelte draußen aufgebaut und der Saal im Erdgeschoss war auch vorbereitet.
Begonnen wurde mit einem Gottesdienst. Das Theaterstück am Anfang hatte das Thema „Frust“. Frust ist, wenn etwas nicht klappt und Enttäuschung, Wut, Unzufriedenheit, auch Sorge zusammenkommen. Renate und Karin erzählen in dem Stück, was sie alles frustriert – zwischendurch kam auch Jutta vorbei und verkündete das Ende der Welt – alles geht unter!
Die Stimmung im Saal war gedrückt, aber es ist so: Viele Menschen haben Sorgen und sind frustriert.
Was kann man gegen „Frust“ tun?
Auf keinen Fall sich einsperren und nichts mehr von der Welt wahrnehmen wollen! Besser hinausgehen, sich treffen. Freunden seine Sorgen erzählen oder Gott im Gebet die eigene Last anvertrauen.
… und natürlich gemeinsam feiern!
Am Ende des Gottesdienstes wurde fröhlich gebärdengesungen. Es ist das Lied des Hessentages gewesen und jeder machte mit.
Hella Hänsch, Vorsitzende des AGV, bedankte sich bei den vielen Helfern und eröffnete das Sommerfest.
Bei Kaffee und Kuchen, kühlen Getränken, Gegrilltem und Salaten wurde fröhlich geplaudert – viele Menschen waren da, die man schon lange nicht mehr gesehen hatte.
Von „Frust“ war nichts mehr zu sehen:
Gemeinsam feiern hilft!
Allen Beteiligten für ihre Hilfe herzlichen Dank!



