So hat der Hersfelder Kunstverein seine Ausstellung im Museum genannt. Die Hersfelder Gehörlosengemeinde hat am 25. Januar 2026 nachmittags gemeinsam die Ausstellung besucht und viel Spaß gehabt. Die Künstler erklären ihre Kunstwerke selbst. Wir haben gelernt: Man kann auch mit Blumendraht häkeln; man kann Baumwurzeln grimmig anmalen; man kann den Himmel auch auf
den Boden legen. Was ist schon normal? Unsere gehörlosen Künstlerinnen Petra, Silke und Klaudia haben viele Ideen bekommen: Das Clubheim in Hersfeld wird immer mit viel selbstgemachter Kunst schön dekoriert.
Pfarrerin Ute Bätzing

In Zusammenarbeit mit der Gehörlosengemeinde Kassel
findet am Sonntag, den 8. März 2026 um 14.15 Uhr
im ev. Gemeindehaus Dennhausen/Dittershausen, Parkstraße 30,
ein Gottesdienst zum Weltgebetstag in Gebärdensprache statt.
Herzliche Einladung!
Der Gebärdenchor aus Kassel wird den Welt-Gebets-Tag vorbereiten.
Im Anschluss an den Gottesdienst lädt die hörende Gemeinde zu Kaffee und Kuchen ein.
Dieses Jahr kommt der Welt-Gebets-Tag aus Nigeria. Mit dem Thema „Kommt! Bringt eure Last.“ (Matthäus 11,28) wollen wir etwas über das Land mit der meisten Bevölkerung in Afrika erfahren.
Am 25. Januar 2026 feierten wir unseren Gottesdienst in Eschwege. Es war der erste Gottesdienst im Jahr 2026. Nichts Besonderes, alles normal.
Aber wir wussten, dass Pfarrer Käsemann im Dezember sein 25 jähriges Jubiläum als Gehörlosenpfarrer gefeiert hat. Wir hatten in der Gemeinde auch für ein Geschenk gesammelt und unsere neuen Gemeindevorsteherinnen Gudrun Heckmann und Elena Küllmer überreichten einen schönen Geschenkkorb im Gottesdienst. Eine gelungene Überraschung!
Wir wünschen Lutz Käsemann auch weiter alles Gute, Gesundheit und Gottes Segen.
Am 18. Januar gab es in der Gehörlosengemeinde Marburg gleich 3 Gründe, um zu feiern:
1) Frank Beilborn wurde als Kirchenvorsteher für seine dritte Amtszeit gesegnet, weil er im Dezember bei der Amtseinführung nicht dabei sein konnte. Er bekam das silberne Gebärdenkreuz und eine Urkunde.
2) Friedrich Beilborn wurde am 5. Januar 90 Jahre alt. Seine Geburtstagskerze kann er noch auf dem Kopf balancieren. Mehr als 60 Jahre arbeitet er ehrenamtlich in der Gehörlosengemeinde mit.
3) Nina Hinz beginnt im Januar ihre ehrenamtliche Ausbildung zur Lektorin. Sie lernt, wie man schöne Gottesdienste in Gebärdensprache gestaltet. Sie lernt gemeinsam mit Menschen aus ganz Deutschland. 2 Jahre lang wird sie an vielen Wochenenden am Computer sitzen und lernen. Was sie gelernt hat, probiert sie danach in der Gehörlosengemeinde Marburg aus. Pfarrerin Ute Bätzing wird ihr dabei helfen. Wir freuen uns auf ihre Ideen. Wir haben sie für ihre Ausbildung gesegnet.
Wir sind ein gutes Team: Die Kirchenältesten: Friedrich Beilborn und Hans Bamberger, der Kirchenvorstand: Frank Beilborn und Heinz Bernhard, Jugendmitglied Julius Zölzer, Lektorin in Ausbildung Nina Hinz und Pfarrerin Ute Bätzing. Viele unterstützen uns: z.B. das Küchenteam, alle Gemeindemitglieder, der Seniorenclub, der Ortsbund und die hörende Gemeinde Cappel. Danke!
Pfarrerin Ute Bätzing
Am 11. Januar 2026 feierten wir Gottesdienst im Gehörlosenzentrum in Kassel. Trotz Schnee und Eis waren viele Menschen gekommen, um die Reste vom Weihnachtsfest aufzuessen.
Pfr. Käsemann predigte über die Jahreslosung 2026: „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“
Besonders an diesem Tag war, dass der neue Gemeindevorstand in sein Amt eingeführt wurde. Schon im Oktober 2025 war der Gemeindevorstand gewählt worden und arbeitet schon.
Vor dem Neuanfang gab es natürlich auch den Abschied und den Dank an den alten Gemeindevorstand. Jutta Hempel und Werner Most haben 18 Jahre für die Gehörlosengemeinde gearbeitet und wurden von der Landeskirche mit der Dankmedaille geehrt.
Inge Tschirner ist bereit 24 Jahre Gemeindevorsteherin in Kassel und bekam das Goldene Gebärdenkreuz der Gehörlosengemeinden in Kurhessen-Waldeck. Sie wurde von der Landeskirche mit der Maria Magdalenen Medaille für ihre lange ehrenamtliche Tätigkeit geehrt.
Eine besondere Auszeichnung erhielt Traudi Peer: für 36 Jahre Dienst in der Gehörlosengemeinde und ihr Engagement als Vertreterin der Gehörlosenmission wurde sie mit der Elisabeth Medaille der Landeskirche geehrt. Das ist eine seltene Auszeichnung.
Nach dem Abschied der Neuanfang mit bekannten Menschen: Inge Tschirner, Jutta Hempel und Renate Dimmerling wurden für ihr Amt als Gemeindevorstand für die nächsten 6 Jahre eingesegnet. Wir wünschen gute Arbeit, Erfolg und Gottes Segen. Traudi Peer und Werner Most sind jetzt aus dem Gemeindevorstand ausgeschieden, sie wurden als Gemeindeälteste berufen und eingesegnet.
Wir hoffen auf eine gute Zusammenarbeit und viel Erfolg für die nächsten Jahre! Bilder: Rainer Batz



