Im Ostergottesdienst in Hanau wählte Pfrin. Sperzel das Thema „Suchen und Finden“. Wenn man auf die aktuellen Nachrichten schaut, hat man das Gefühl: Nur schlechte Nachrichten!
Da kann man sich fragen: Wo ist Gott? Oder, wie Jesus am Kreuz fragt: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“
Ja, manchmal sucht man Gott. Aber man kann Gott auch finden. Wo?
Eine Antwort: Gott ist da, wo Gemeinschaft zwischen Menschen entsteht.
Nach dem Gottesdienst gab es wie immer Kaffee und Kuchen (… und der Strom war auch wieder da!)
Sonne, fröhliche Gesichter, gute Stimmung: Am Sonntag, 26. April 2026 trafen sich die Jubiläumskonfirmanden in der Homberger Stadtkirche. 50, 60, 65, 70 und sogar 75 Jahre Konfirmation (Goldene-, Diamantene-, Eiserne-, Gnaden und Kronjuwelen-Konfirmation) wurde gefeiert. Viele Freunde und Familienmitglieder sind gekommen.
Die Kirche in Homberg feiert auch Jubiläum: Vor 500 Jahren wurde in der Kirche beschlossen, dass Hessen evangelisch wird.
Pfarrerin Clara Sperzel und Ute Bätzing haben im Festgottesdienst erzählt: Gott ist wie ein Gärtner, der einen Baum pflegt. Gott „pflegt“ die Menschen und kümmert sich gut um sie.
Warum?
Damit unser Leben viele schöne Früchte bringt: Einen starken Glauben und eine gute Gemeinschaft aller Menschen miteinander.
Gott begleitet uns durch das ganze Leben. Das feierten wir mit Abendmahl, Segen, Gebärdenliedern, Urkunden und Sträußchen zum Anstecken. Viele Erinnerungsfotos wurden gemacht.
Pfarrerin Birgit Inerle von der Kirchenleitung hat ein schönes Grußwort gesprochen.
Nach dem Gottesdienst wurde noch lange in der schön dekorierten Mensa der Hermann-Schafft-Schule über alte Zeiten geplaudert. Dazu gab es reichlich Kaffee, Kuchen und Weintrauben. Es war ein fröhliches Wiedersehen und es wurde viel über die Erinnerungen von früher geplaudert. Zum Ende haben viele Jubilare noch ein Kuchenpaket oder Weintrauben mit nach Hause genommen.
Weitere Bilder auf: Jubiläumskonfirmation 2026
Pfarrerin Ute Bätzing
Ostern kann man auch nach Ostern feiern. Warum? Die Osterzeit beginnt am Ostersonntag und endet an Himmelfahrt (14. Mai 2026). In Bad Hersfeld haben wir gemeinsam gesucht: Jesus Christus ist auferstanden. Wo ist Jesus Christus heute. Wo haben wir ihn gefunden? In unserer Gottesdienstgemeinschaft. Im schönen Gebärdenkreuz und der Kerze. Im Abendmahl und in leckerem Nachtisch. Ein Kaffeelöffel zeigt:
Das Beste kommt noch nach dem Essen! Das Gebärdenkreuz auf dem Altar zeigt: Nach dem Leben kommt noch das Beste:
Ein Leben ohne Leiden: Auferstehung zum Ewigen Leben. Es gab nach dem Gottesdienst Paradiescreme und Karottenkuchen.
Pfarrerin Ute Bätzing
Am 12. April 2026 im Dom zu Fritzlar nahmen 26 Erstkommunionskinder das erste Mal am Abendmahl teil. Das ist für katholische Christen ein wichtiges Fest für das Kind und für die Familie.
Die Erstkommunion findet in der katholischen Kirche für Kinder im Alter von 8-9 Jahren statt. Später mit 14-16 Jahren gibt es dann die Firmung. Beide Feiern zusammen sind mit der Konfirmation (früher erstes Mal Abendmahl und Versprechen vor der Gemeinde) in der evangelischen Kirche vergleichbar.
Leider gibt es im Bistum Fulda kein Geld mehr für Gebärdensprachdolmetschen. Die Evangelische Gehörlosenseelsorge versucht hier einzuspringen und zu helfen.
So haben wir versucht, auch für die Familienangehörigen von Emily den Gottesdienst zur schönen Feier werden zu lassen.
Wir gratulieren herzlich und wünschen Gottes Segen für einen guten Weg mit und in der Gemeinschaft der Christen.


